zurück

Mitgliederinformation 1.Oktober 2002


Liebe Kolleginnen und Kollegen,


aus aktuellem Anlass hier ein Zitat aus einer Mail von Dieter Best vom

17.09.02 zum Thema „Fragebögen vom Zentralinstitut der KBV“.

Es haben dieser Tage wohl die KollegInnen den aktuellen Fragebogen des ZI erhalten, die auch schon im vergangenen Jahr in der Stichprobe waren. Auch damals hatten wir empfohlen, den Fragebogen nicht auszufüllen, wenn die eigenen Praxiskosten unter denen vom BSG-Urteil liegen (was in der Regel der Fall sein wird).


„Das Problem bei diesen Erhebungen ist, dass die psychotherapeutische Regelpraxis mit einem Gewinn, der weit unterhalb der Gewinne der Arztpraxen liegt, das Bild bestimmt. Das ZI hat zwar erstmals mit der Kostenstrukturanalyse 1999 Umsatzklassen gebildet, wodurch

sich differenziertere Schlussfolgerungen ziehen lassen. Jedoch ist es auch hier so, dass die untere Umsatzklasse (bis 60000 DM) die absolute Minimal- bzw. Teilzeitpraxis repräsentiert, die mittlere Umsatzklasse (bis 100000 DM) immer noch eine Sparpraxis und die obere Klasse mit über 100000 DM auch nicht gerade die angestrebte professionelle Praxis mit 40% Praxiskosten.

Insofern erlaubt selbst die obere Umsatzklasse kaum Aussagen über die Kosten einer voll ausgelasteten, mit Personal bestückten Praxis (die ZI-Studie kommt hier auf einen Praxiskostenanteil von 37,5%). Daraus läßt sich für interessierte Kreise (z. B. Bewertungsausschuss) schnell der Schluss ziehen, Psychotherapeuten kämen generell mit Kosten aus, die unterhalb von 40% liegen . Genau diesen Schluss hat nämlich der Bewertungsausschuss aus der letzten Erhebung gezogen.

Weil allein eine Analyse einer professionell betriebenen Praxis der Maßstab sein sollte, weil hier die "Zielpraxis" abgebildet wird (die auch das BSG seinen Urteilen zugrunde legt) haben wir unsere eigene Studie in Sachsen durchgeführt. Vergleicht man deren Ergebnisse, wird schnell deutlich, dass 40% Kosten das untere Ende darstellen. Diese Studie haben wir auch allen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt.“



Ich möchte Sie in diesem Schreiben auch noch darüber informieren, dass wir für Samstag, den 30. November 2002 eine Jahresabschlussveranstaltung planen.

Sie soll in einem gemütlichen Rahmen und entsprechender Bewirtung im Raum Rostock stattfinden und sowohl der berufspolitischen Information als auch dem kollegialen Austausch dienen. Wer möchte, kann auch Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen mitbringen, die dann einen entsprechenden Unkostenbeitrag leisten müssten. Auf meine Anfrage hat sich Jochen Weidhaas in seiner Eigenschaft als Bundesvorsitzender bereit erklärt, am 30.11. nach Mecklenburg-Vorpommern zu kommen, um sich über unsere Situation in M-V zu informieren und uns die aktuellen berufspolitschen Entwicklungen aus erster Hand nahe zu bringen.

Um die räumliche und gastronomische Größenordnung unseres Treffens einschätzen zu können, bitte ich um die Rücksendung der folgenden Seite 3 dieses Schreibens per Fax/Brief oder eine entsprechende Nachricht per eMail bis zum 14.Oktober 02.

Frau Bahnsen und ich nehmen auch gerne Ihre Anregungen und Vorschläge zur Gestaltung der Veranstaltung entgegen.

Weitere Informationen, demnächst auch über das Treffen der Landespsychotherapeutenkammern in Mainz am vergangenen Wochenende, finden Sie auf unserer Homepage

www.vereinigung-mv.de


Mit freundlichen kollegialen Grüßen





Karen Franz


Grevesmühlen, den 01.10.2002









.





Jahresabschlussfest 2002 der Vereinigung Meckl.-Vorp.






Antwort von ...........................................................................................

(Name, Vorname)


Zutreffendes bitte ankreuzen.







 Ich nehme nicht am Jahresabschlussfest teil.





Bitte schicken Sie die Antwort bis zum 14.10.2002 an die Faxnummer der Landesgeschäftsstelle 03881 - 75 89 924 bzw. auf dem Postweg an Karen Franz, Rudolf-Breitscheid-Str. 7, 23936 Grevesmühlen.