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Bericht vom 5. Deutschen Psychotherapeutentag am 23.04.05 in München



Für die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer in Gründung nahmen Andrea Mrazek (Strukturbeauftragte für die OPK), Martina Bahnsen und Ragna Richter teil. Erstmalig wurden wir auch offiziell als Gäste begrüßt.

Bei der Sitzung beschäftigte man sich lange mit der bisher geleisteten Arbeit des Vorstandes. Dabei wurden Erfolge festgehalten, aber auch Kritikpunkte gesehen. Die Initiative für eine Satzungsänderung, die im wesentlichen eine Auflösung des bisherigen Länderrates zugunsten einer Vorstandsbeteiligung jedes Kammerpräsidenten beinhaltet, wurde sehr lange kontrovers diskutiert. Im Ergebnis wurde beschlossen, daß ein siebenköpfiger Ausschuss zum übernächsten Psychotherapeutentag Lösungsvorschläge erarbeiten soll. Die vorgesehene Beratung zur Musterberufsordnung konnte aus Zeitgründen nicht stattfinden und wird im Oktober beim nächsten Psychotherapeutentag in Hamburg nachgeholt. Die Musterfortbildungsordnung wurde dahingehend verändert, daß es für Supervisoren zukünftig keinen Punkt mehr für die Leitung einer Supervisionssitzung geben soll. Desgleichen brauchen Supervisoren keine 3-jährige Dozententätigkeit mehr nachzuweisen. Resolutionen wurden zur Novellierung der GOÄ/GOP, zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, zum Präventionsgesetz und zum Gesetzentwurf der Entlastung der Kommunen im sozialen Bereich (KEG) verabschiedet.

Bleibt nur zu hoffen, daß wir die wichtige Arbeit der Bundespsychotherapeutenkammer auch bald in einer gewählten Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer nutzen können. Wir warten ja noch auf die Ratifizierung des Staatsvertrages von allen fünf ostdeutschen Ländern. Aktuell gab es dazu in der letzten Woche die Information, daß Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dem Staatsvertrag zugestimmt haben.

08.05.05 Martina Bahnsen und Ragna Richter