zurück

Aktuelle Kostenerhebung des Zentralinstituts (ZI) der KBV

Alle Jahre wieder erhalten auch die psychotherapeutischen Mitglieder einer Zufallsstichprobe die Umfrage des ZI zu den Praxiskosten 2005. Wie bereits in den Vorjahren erwähnt, ist bezüglich der freiwilligen Beteiligung sorgfältige Überlegung zu empfehlen. Sollten Sie Mitglied der Stichprobe sein und Fragen haben, können Sie sich mit dem Bundesvorstand oder uns als Landesvorstand in Verbindung setzen. In einer INFOMAIL des Bundesvorstands vom 05.10.06 (Autor: Gebhard Henschel) heißt es dazu u.a.:


...Erfragt werden die Praxiskosten für des Jahr 2005 (zuzüglich Vergleichswerte 
2004) gem. § 85 Abs. 3 SGB V, verbunden mit einer Sondererhebung zum Umfang 
der IGEL-Leistungen sowie der Arbeitsbelastung des Praxisinhabers in 2005.
Erfasst wird eine Zufallsstichprobe der Leistungserbringer, die Befragung 
findet anonym statt, die Teilnahme ist freiwillig.
Die Ergebnisse dieser Erhebung fließen ein in honorarpolitische 
Argumentationen der KBV, in die Ausgestaltung der EBM Kostenstruktur, die Beschlüsse des 
Bewertungsausschusses usw. und können bestenfalls unser Anliegen einer 
angemessenen Vergütung unterstützen.
Das Bundessozialgericht ging in seiner Rechtssprechung zur angemessenen 
Vergütung der genehmigungspflichtigen zeitgebundenen Leistungen von 
Psychotherapeuten von Praxiskosten in Höhe von ca. 45.000,- Euro aus, d.h. alle Kosten die 
in Ihrer Praxis (auch in Eigenleistung) anfallen müssen Sie dort angeben. 
Die Daten zu Einnahmen und Ausgaben der Praxis/Gemeinschaftspraxis werden 
laut steuerlicher Gewinnermittlung erfragt. Ein Steuerberater kann 
gegebenenfalls hinzugezogen werden. 
Bitte beachten Sie insbesondere:
In den Jahren 2004 und 2005 sind in vielen KV Bereichen die Nachvergütungen 
für Leistungen, die in den Quartalen 1/2000 bis 2/2004 erbracht wurden, 
ausgezahlt worden.
Diese sind entsprechend den Jahren der Leistungserbringung zu zuordnen - 
müssen also in der Steuerlichen Gewinnermittlung für die Jahre 2004 und 2005 
entsprechend herausgerechnet bzw. gesondert vermerkt werden, da sie anderenfalls 
ein realistisches Bild der prozentualen Praxiskosten verfälschen könnten....“