zurück

Vorschlag für den Honorarwiderspruch – ersetzt keine individuelle juristische Beratung


(Ort, Datum)


Widerspruch gegen den Honorarbescheid vom 03.11. 2006 zur Vergütung der Leistungen des Quartals II/2006


Sehr geehrter Herr Dr. Eckert, sehr geehrter Herr Dr. Thierfelder,


gegen den o.g. Honorarbescheid vom 03.11.2006 lege ich hiermit vorsorglich und fristwahrend Widerspruch ein.


Begründung:


Die endgültige rechtliche Bewertung des Beschlusses vom 29.10.2004 durch ein demnächst zu erwartendes BSG-Urteil einerseits sowie die juristische Überprüfung der Umsetzung der Beschlüsse des Bewertungsausschusses durch die KVMV durch ein entsprechendes Musterverfahren andererseits stehen noch aus.

Weiterhin richtet sich mein Widerspruch gegen die Honorierung der nicht-genehmigungspflichtigen Leistungen, insbesondere der probatorischen Sitzungen und der diagnostischen Leistungen, die unverzichtbarer Bestandteil einer Psychotherapie sind. Da diese einen erheblichen Anteil meines Gesamthonorars ausmachen, wird mein Einkommen aus vertragspsychotherapeutischer Tätigkeit in einem ebensolchen Ausmaß geschmälert.

Dieser Widerspruch richtet sich auch gegen die mit der o.g. Honorarabrechnung geltend gemachten Rückforderungen der KVMV für die Honorierung nicht-genehmigungspflichtiger Leistungen bei Ersatzkassenversicherten in den Quartalen 1-3/2005.


Ich bitte Sie, zur Verwaltungsvereinfachung den Widerspruch einstweilen nicht zu bescheiden und abzuwarten, bis die rechtliche Klärung durch das BSG und ein entsprechendes Musterverfahren auf Landesebene abgeschlossen sind.


Weiteren Vortrag behalte ich mir vor.


Mit freundlichen Grüßen


(Unterschrift, Praxisstempel)