Zurück

Honorarklage zu den Widerspruchsbescheiden II/2005 und III/2005

(KF) Über die Notwendigkeit der Klageerhebung habe ich Sie mit dem Rundschreiben vom 06.05.07 bereits informiert. Sie finden den damit verschickten Klagetext jetzt auch gesondert auf dieser Webseite. Es ist damit zu rechnen, dass die KV jetzt fortlaufend weiter die Honorarwidersprüche bescheidet. Diese ruhen jetzt nicht mehr bei der KV, sondern auf Antrag beim Sozialgericht. Trotz der zunächst nach Klageeingang vom Gericht verschickten Gebührenrechnungen ist es für uns wichtig, mit den Honorarklagen zum einen unsere Nachvergütungsansprüche so lange offen zu halten, bis es dazu die nächsten BSG-Urteile gibt und zum anderen den Druck auf die KVMV wieder herzustellen, sich bei Honorarverhandlungen und Schiedsamtsverhandlungen für die Psychotherapeuten zu engagieren. Politisch ist es wichtig, den Honoraranteil der Psychotherapeuten an der Gesamtvergütung endlich angemessen zu gestalten, bevor die von führenden Ärztevertretern angedachte Aufteilung der Leistungserbringer in Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten mit der entsprechenden Spaltung der bestehenden Honorartöpfe uns in unserem unzureichenden Budget einsperrt. Die Erfahrungen der letzten sieben Jahre haben gezeigt, dass eine grundlegende Verbesserung unserer Vergütungssituation nur auf juristischem Wege möglich ist. Deshalb sichern Sie sich in ihrem eigenen Interesse und trotz Sozialgerichtsgebühren den Anspruch auf eine angemessene Vergütung Ihrer Leistungen durch Klage beim Sozialgericht.