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Vereinfachtes Antragsverfahren für VT- Gruppentherapie

(KF) Auf Intervention des Beratenden Fachausschusses für Psychotherapie bei der KBV, dessen Mitglied ich bin, wird ab sofort das Antragsverfahren für eine Gruppenpsychotherapie im Rahmen einer Verhaltenstherapie vereinfacht.

So wird es jetzt für die KollegInnen mit eienr Abrechnungsgenehmigung für Gruppentherapie möglich sein, bereits in der Antragstellung für eine VT-Einzelpsychotherapie gegenüber der Krankenkasse oder auch gegenüber dem Gutachter im Unterpunkt: „Art und Umfang der geplanten Therapie“ auf dem Formblatt PTV 2 bzw. im Bericht an den Gutachter zusätzlich den Hinweis auf eine ggf. durchzuführende Gruppenbehandlung zu geben, so dass ein gesondertes Antrags- und Genehmigungsverfahren für die Gruppentherapie nach bereits begonnener Einzelpsychotherapie entfällt. Damit ist jetzt in den Praxen etwas einfacher als bisher, z.B. themenzentrierte verhaltenstherapeutische Gruppentherapien zu planen und zu organisieren.

Diese Regelung steht im Einklang mit den Psychotherapie-Richtlinien und -Vereinbarungen und wurde von den Spitzenverbänden der Krankenkassen nicht beanstandet. Die regionalen KVen sind bereits von der KBV gebeten worden, die niedergelassenen Psychotherapeuten über das vereinfachte Antragsverfahren für VT-Gruppenbehandlungen zu informieren.