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Kombinierbarkeit von Einzel und Gruppentherapie bei psychoanalytisch begründeten Verfahren vom GBA beschlossen


(KF) Am 16. Juli 2015 hat der GBA eine Änderung der Psychotherapie-Richtlinie dergestalt beschlossen, dass - die noch ausstehende Zustimmung des BMG vorausgesetzt - in der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse künftig wie bereits schon in der Verhaltenstherapie Einzel-und Gruppensitzungen miteinander kombiniert werden können.

Ich zitiere aus der Pressemitteilung des GBA Nr. 19/2015:

...Durch die Richtlinienänderung können die psychoanalytisch begründeten Verfahren – ebenso wie die Verhaltenstherapie – jeweils als Einzelbehandlung, als Gruppenbehandlung oder in Kombination durchgeführt werden. Das Beratungsverfahren war auf Anregung der Patientenvertretung im G-BA durchgeführt worden. …

Verständigen sich Therapeut und Patient darauf, Einzel- und Gruppentherapie zu kombinieren, ist hierfür ein Gesamtbehandlungsplan zu erstellen. Wird ein Patient gleichzeitig von verschiedenen Therapeuten behandelt, stimmen sie – sofern der Patient hiermit einverstanden ist – ihre jeweiligen Gesamtbehandlungspläne miteinander ab und informieren sich gegenseitig über den Behandlungsverlauf. ...“